Scent Studien und Publikationen
Auszüge aus internationalen Studien und Marktforschungen und Veröffentlichungen
Duft-Effect wissenschaftlich belegt, September 07
Einen Beweis für seine Werbedaueridee, den Axe Effect, sieht Unilever in einer Untersuchung des Instituts für Sensorikfoschung und Innovationsberatung und von Quovadis field & Tab. Die hatten herausgefunden, dass Frauen eher der Meinung sind, Männer würden durch einen angenehmen Duft attraktiver. Gut riechende Männer werden von Frauen als gepflegter, selbstsicherer und insgesamt positiver beurteilt als solche, die keinen bevorzugten Duft tragen. Ob der "bevorzugte Duft" der Frauen allerdings "Axe" ist, blieb dabei offen.
Botschaft für die Nase, Welt am Sonntag 26/2007
Die Marketingstrategen zielen über die Nase der Kunden in sein Gehirn.Dort soll Wohlbefinden vermeldet und Kaufbereitschaft angeregt werden. Schließlich hat das Riechorgan „eine direkte Verbindung zum Emotionszentrum des Gehirns“ Ein Duft bleibt stärker in Erinnerung als ein Werbespruch.
Kundenstudie 2007
Mehrmonatige Studie eines Kunden von MAXXSCENT, zu Ambiente und Sauberkeit von Räumlichkeiten.
Die Sauberkeit der bedufteten Räume wurde um 30 % positiver beurteilt.
Das Ambiente der bedufteten Räume wurde um 20 % positiver beurteilt
Riechen stärkt Markenbindung, Horizont 22/2007
Die Studie 5-Sense-Branding zeigt, dass Kommunikation bei der Ansprache mehrerer Sinne besser wirkt. Je stärker der Konsument in die Erlebniswelt der Marke eintauchen soll, desto mehr Sinne müssen konsistent angesprochen werden.
Duft mit Lerneffekt, Der Spiegel 18/2007
Staubige Kreide, ein paar muffige Bücher, dazu zwei Dutzend atmende Kinder mit Turnbeuteln – die typische Klassenzimmerduft, ein Konzentrationskiller. Doch schon mit ein paar Tropfen französischem Lavendel- und einem Spritzer Zitrusöl soll nun vieles besser werden an deutschen Schulen: „Dufte Schule – Riechforschung im Klassenzimmer“ nennt sich eine Untersuchung, die sich mit der konzentrationsfördernden Wirkung ätherischer Öle befaßt. Neun Klassen unterschiedlicher Schultypen wurden hierzu von Duftexperten mit digital gesteuerten Geruchsspendern ausgestattet. Diese gaben bis zu 49 Wochen lang mehrmals täglich eine Duftkombination aus verschieden Ölen ab. Ergebnis : 39 Prozent der insgesamt 250 Schüler gaben an, sich besser konzentrieren zu können. Bereits nach drei Monaten habe man eine „Verbesserung der Motivation und erste Anzeichen von Leistungssteigerung“ feststellen können. 44 Prozent der Schüler wollen außerdem eine positivere Stimmung im Klassenraum bemerkt haben, 33 Prozent meldeten gar eine Abnahme der Aggressivität. Nur einige Schüler fühlten sich durch den Geruch gestört.
Effektiver arbeiten in gesundem Raumklima,Dänemark 2007
Neue Forschungsergebnisse über den Zusammenhang zwischen Raumluftqualität und menschlichem Leistungsvermögen! In Dänemark wurden in den Jahren 1998 bis 2007, vom International Centre for Indoor Environment and Energy, Technical University of Denmark, Untersuchungen durchgeführt, die deutliche Zusammenhänge zwischen der Luftqualität am Arbeitsplatz und der Arbeitsleistungen der Mitarbeiter herstellt. Auch das so genannte „sick building syndrom“ lässt sich durch verbesserte Luftqualität reduzieren oder vermeiden.
Emotionale Markenführung mit Duft
Patrick Hehn, Forschungsforum Marketing & Sensorik, 2007
…zwar haben auch die anderen Sinne ein großes Potential Emotionen zu beeinflussen, doch bedingt durch die physiologischen Besonderheiten hat Duft einen besonderen emotionalen Stellenwert.
…mit ihrer Hilfe lassen sich Marken mit positiven Emotionen Aufladen und sie erleichtern den Konsumenten die Entscheidung durch Verwendung von Heuristiken. Zudem verlängern sie die Aufenthaltsdauer von Käufern im Geschäft, verstärken das Entdeckungsverhalten und nicht zuletzt erhöhen sie das Wohlbefinden der Konsumenten.
Der Mensch als Spürhund
Nature Neuroscience, internationales Fachmagazin, Der Spiegel 51/2006
Eine Duftspur im Gras – auch Menschen können sie erschnüffeln. Sie sind offenbar wesentlich bessere Fährtensucher, als bisher vermutet wurde. Das stellten Forscher der University of California in Berkeley fest. Sie ließen 32 Probanten – mit verbundenen Augen, dicken Handschuhen und Ohrenschützern – über eine Wiese kriechen und eine Spur aus Schokoladenduftöl verfolgen. Das Überraschende, 21 Teilnehmer erreichten das Ziel der etwa zehn Meter langen Testsrecke. Bei der Suche nach der Spur krabbelten sie in Zickzacklinien und schnüffelten heftig, wandten damit also die gleichen Verfolgungsstrategien an wie zum Beispiel Hunde. Die Spurensuche verlief allerdings wesentlich schlechter, wenn ein Nasenloch der Testperson verstopft war. Offenbar seien beide Nasenlöcher nötig, um die einströmenden Düfte miteinander vergleichen zu können, berichten die Forscher in der Januar-Ausgabe des Fachblatts „Nature Neuroscience“. Anfangs brauchten die zweibeinigen Probanten für die Spurensuche extrem lange. Nach einigen Tagen Training schafften sie es aber, ihre Geschwindigkeit mehr als zu verdoppeln.
Das riechende Klassenzimmer. Der Spiegel 24/2006
Einmal pro Unterrichtsstunde riecht es im Klassenraum der 5b der Realschule im niedersächsischen Seesen nach einer Mischung aus Lavendel und Zitrusfrüchten.Dann werden die Düfte von ätherischen ölen in den Raum ausgebracht.
Der Duftforscher Dietrich Wabner von der TU München ließ bereits seine Studenten während einer Prüfung an Fläschchen mit Orangeblüten-Essenz schnüffeln. Viele, so Wabner, fühlten sich gleich weniger gestresst. Nun will der Wissenschaftler testen, ob die Dauerbeduftung sich auch positiv auf Leistung und Lernverhalten auswirkt. Mit den ersten Ergebnissen ist Wagner hochzufrieden: „die Lehrer berichten, dass die Kinder schon viel aufmerksamer geworden sind.“
Absatz Wirtschaft, Sonderausgabe Marken 03/2006
Dabei ist ein wesentlicher Punkt, dass über 70% aller Entscheidungen, beispielsweise auch beim Kauf, unbewusst ablaufen.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 1.1.2006,
Der Duft schafft eine emotionale Basis und ist der
Nährboden für positive Gedanken.
Die Macht der Intuition, Focus 24/2005
Betreten wir einen Raum (Verkaufsraum), sagt uns „die Nase“ im gleichen Augenblick, ob drinnen Feinde sitzen (oder ob wir vertrauen könnnen)
Die Rangliste der Sinneswahrnehmungen
Millward Brown, global market research, 2005
Sehen 58 %
Riechen 45 %
Hören 41 %
Geschmack 31 %
Tasten 25 %
About 75% of our emotional connections are based on our sense of smell.
Martin Lindstöm 2005
55% aller Kaufentscheidungen fallen am POS!!!
POP Advertising International 2005
Ergebnis einer Feldstudie von Dr. Anja Stöhr, Universität Paderborn 1998
Durch Raumbeduftung wurde in einem Sportswear-Geschäft eine Umsatzsteigerung von 6% erzielt.
Die Verweildauer der Kunden konnte um 18% erhöht werden.
Ergebnis einer Feldstudie von Dr. A. R. Hirsch, Smell and Taste Treatment Research Foundation, Chicago 1990
In zwei identischen Verkaufsräumen befanden sich die gleichen identischen „Nike“ Sportschuhe. Ein Verkaufsraum wurde beduftet.
35 ausgewählte Testpersonen hatten die Produkte in den beiden Räumen 30 Sekunden lang betrachtet.
Bei der anschließenden Befragung wollten 84% der Testpersonen eher die Schuhe des bedufteten Verkaufsraumes kaufen
16% bevorzugten Schuhe des unbedufteten Raumes. Die Schuhe im bedufteten Raum wurden von 10% der Befragten übrigens auch als teurer eingeschätzt.